In Japan sind es vor allem die handgefertigten Teeutensilien, die Zeugnis jahrhundertealter Handwerkskunst sind. Genau sie bringen ein Stück der japanischen Teezeremonie mit nach Hause. Da wäre zum Beispiel die Teeschale (Chawan) als zentrales Element der Chanoyu-Zeremonie. Sie existiert in verschiedenen Formen und Stilen und ist besonders dann als Mitbringsel geeignet, wenn individuelle Glasurvarianten bei der Schale zu erkennen sind.
Ebenso Hauptbestandteil der Zeremonie ist der fein gearbeitete Bambusbesen (Chasen), der zum Verrühren des Matcha-Pulvers mit heißem Wasser dient. Gerade ein handgedrehter Matchabesen verstärkt das Gefühl, zu Hause wie in Japan Tee zuzubereiten.
Während die Utensilien der Erinnerung Form und Struktur geben, macht der Tee sie sinnlich erfahrbar. Somit bietet sich insbesondere der regionale Grüntee wunderbar als Andenken an. Fragt bei dem Kauf nach Erntejahr und Lage und lasst euch kleine Proben geben. Viele kleine lokale Produzenten verkaufen auch Portionen, die sich hervorragend als Geschmackserinnerung eignen. Praktische Begleiter für den Tee sind dicht schließende Teedosen, die das Aroma schützen.
Auf der Reise „Japan mit Muße“ stehen Orte wie Tokio, Kyoto und Uji auf dem Programm. Uji hat einen Hang zum Tee, denn hier werden die grünen Blätter des Matcha-Tees angebaut. Bei einer traditionellen Teezeremonie lernt ihr, wie der berühmte Matcha oder Senya Tee zubereitet wird.