Wer Island im Winter bereist, begegnet einer Landschaft aus Feuer, Eis und Schnee. Von Gletschern und Vulkanen, von gefrorenen Wasserfällen und heißen Quellen, von wundersamen Lichtverhältnissen und Nordlichtern: Eine Reise nach Island im Winter bringt eine Vielzahl an besonderen Erlebnissen mit sich. In diesem Artikel stellen wir euch fünf gute Gründe vor, warum gerade der Winter dieses Land so unverwechselbar macht.


Was könnte es Erholsameres geben, als zwischen Schnee und Eis ein dampfendes heißes Bad zu nehmen? Das Mývatn Nature Bath im Norden von
Wenn Wasser und Kälte aufeinandertreffen, entsteht Kunstvolles. Im Kleinen formen sich filigrane Eiskristalle zu meist wundersamen Figuren. Im Großen können ganze Wassermassen einfrieren und sich zu riesigen Eisskulpturen verwandeln.
Der isländische Winter ist von einem außergewöhnlichen Licht geprägt. Morgen- und Abenddämmerung dauern deutlich länger als im Sommer. Dadurch fällt das Sonnenlicht über längere Zeit schräg auf die Landschaft und erzeugt besondere Schatten. Schnee und Eis reflektieren das Licht zurück, wodurch das restliche Tageslicht heller und intensiver erscheint.
Die Polarlichter, auch Aurora Borealis genannt, sind besonders dann gut am Himmel zu sehen, wenn die Nächte klar und dunkel sind, wenig Lichtverschmutzung herrscht und erhöhte Sonnenaktivität vorliegt. Eine Garantie für das Himmelsspektakel gibt es nicht, doch die Chancen sind insbesondere ab Herbst und in den Wintermonaten am höchsten.
Im Winter sind deutlich weniger Touristen in Island unterwegs, was mehr Ruhe an den bekannten Sehenswürdigkeiten bedeutet. Motive können ohne Gedränge fotografiert werden, Stimmung und Atmosphäre sind eindringlicher wahrzunehmen. Im Winter nach Island zu reisen heißt, das Land mit all seinen jahreszeitlichen Gegebenheiten intensiv auf sich wirken lassen zu können.
